Jennifer Aniston (jenniferaniston.de) Jennifer Aniston (jenniferaniston.de)



vom 17. februar 2006

Zerstörungskraft des Zufalls

Nicht nette Freundin, sondern Femme Fatale ist Jennifer Aniston als
Lucinda in Mikael Hafströms Thriller «Entgleist». Eine zufällige
Begegnung mit ihr in einem Vorortzug bringt das Leben von Charles
(Clive Owen) nicht nur völlig durcheinander, sondern in ein gefährliches
Fahrwasser. Als der bis dahin brave Ehemann sich anschickt, mit Lucinda
eine Nacht im Hotel zu verbringen, werden die beiden von dem brutalen
Gangster LaRoche (Vincent Cassel) überfallen. LaRoche hat auch
keineswegs die Absicht, aus Charles´ Leben zu verschwinden, sondern
erpresst ihn von da an.

Es scheint, als wolle LaRoche Charles´ Existenz komplett vernichten,
und der Werbeagentur-Angestellte reitet sich mit jeder Aktion weiter ins
Verderben: Charles gibt die für seine schwer kranke Tochter gedachten
Ersparnisse her, wird in einen Mord verwickelt, riskiert seinen Job,
gefährdet seine Familie. Das alles wäre nicht passiert, hätte Charles
nicht an einem Tag im Oktober seinen gewohnten Zug zur Arbeit verpasst
und den späteren genommen, in dem Lucinda saß.

Als eine «Hitchcock-ähnliche» Story hat Drehbuchautor Stuart Beattie
die Romanvorlage von James Siegel empfunden. Der Film ist davon leider
weit entfernt. Das liegt nicht an den Darstellern: Aniston meistert ihre
Rolle zwar nicht mit Bravour, aber der Genrewechsel gelingt ihr. Owen
spielt seinen Part souverän und Cassel liefert eine Glanzleistung ab
als skrupelloser Ganove. Der Rapper RZA bietet als schräger Vogel
Winston eine solide Darstellung.

Das große Problem des Films ist der Spannungsaufbau. Der ist im
Gegensatz zu den Werken von Altmeister Alfred Hitchcock nicht subtil
angelegt als ein sich in vielen Stufen bis zur überraschenden Wendung
steigernder Bogen. Es gibt Unlogiken und die Wendungen sind manches Mal
voraussehbar - die beiden schlimmsten Fauxpas im Krimigenre.

Zudem ist im letzten Drittel des Films, nach der letzten großen
Enthüllung, die Luft raus. Zu Beginn lässt sich durchaus noch mitfiebern
mit Charles als Opfer von LaRoche. Als er jedoch später auch noch ins
Visier von Polizeidetective Church (Giancarlo Esposito) gerät,
entwickelt sich zwischen den beiden kein überzeugendes und in Atem
haltendes Katz-und-Maus-Spiel mehr.

Schauspieler und stimmungsvolle Szenenbilder von «Entgleist» sorgen
jedoch dafür, dass sich nicht das Gefühl entwickelt, umsonst ins Kino
gegangen und um jede Unterhaltung betrogen worden zu sein. Auf den
Vergleich mit Hitchcock sollte allerdings besser verzichtet werden.

(«Entgleist», Thriller, USA 2005, 107 Minuten, FSK: 16, Regie:
Mikael Hafström, Darsteller: Jennifer Aniston, Clive Owen,
Vincent Cassel u.a.)

Kinostart: 23. Februar 2006

Quelle:www.freipresse.de





 

vom 11.februar 2006                                                                            

Hollywood zeigt Bauch und Kind und die Welt freut sich mit

Babyboom in Hollywood: Wer hat schon Mal, wer möcht noch mal?                           

Das hätte mein Baby sein sollen!, jammert Jennifer Aniston mit 
traurigem Blick auf der Titelseite der Deutschlandausgabe des
US-Magazins «In Touch». Die verlassene Schauspielerin war während der
letzten Wochen nicht nur gekränkt, dass sie über das künftige Kind
ihres Ex-Mannes Brad Pitt und dessen Freundin Angelina Jolie aus der
Presse erfuhr, sie scheint nun auch wirklich verzweifelt. «Wenn Brads
Baby bekommen hätte», so weinte sie sich bei der Busenfreundin und
Schauspielerin Courteney Cox aus, «wäre er sicher noch bei mir.
» Doch «Bad Brad», der offenbar immer Kinder wollte und Gerüchten
zufolge von Jennifer vertröstet wurde, bastelt unverdrossen an seinem
neuen Beziehungsprojekt, der Instant-Family mit Angelina Jolie: Nach
der Adoption von Maddox (Kambodscha) und Zahara (Äthiopien) gibt es im
Frühsommer eigenen Nachwuchs. Pitt und Jolie sind offiziell seit einem
halben Jahr ein Paar.

Quelle:http://www.sonntagszeitung.ch





vom 12.Januar 2006

Brad Pitt und Angelina Jolie bekommen ein Kind
Jetzt ist es offiziell: Brad Pitt und Angelina Jolie sind ein Paar.

Dieses Baby dürfte wohl die Genpool-Lotterie gewonnen haben.
Amerikanische Medien veröffentlichten bereits Computersimulationen des i
m Sommer erwarteten Kindes von Brad Pitt (42) und Angelina Jolie (30).

Es hat blaugrüne Augen und sehr volle Lippen. Führende plastische
Chirurgen sowie ein Genetik-Professor von der Universität Berkeley
versicherten, dieser Nachwuchs müsse einfach schön werden, denn Vater
wie Mutter zeichneten sich durch eine «großartige Knochenstruktur» aus.
In Amerika kann man so etwas völlig ohne Ironie sagen.

In zwei knappen Sätzen hatte Pitts Sprecherin am Mittwochabend die
Schwangerschaft und damit auch die monatelangen Spekulationen um eine
Liebesbeziehung bestätigt. Nun ist es also offiziell: Die beiden
Hollywood-Schönheiten, neben denen sich normale Sterbliche «wie
Genitalwarzen ausnehmen» (The Guardian), sind ein Paar.

Eigentlich müssten sie sich nun erst einmal bei der internationalen
Boulevardpresse entschuldigen. Als «völlig unwahr» hatte Pitt stets
alle Berichte über eine romantische Annäherung dementiert. Auch Jolie
bestritt immer wieder, dass es während der Dreharbeiten zu dem Action-
Film «Mr. und Mrs. Smith» auch hinter der Kamera zu Körperkontakt
gekommen sei.

Als sich die Gerüchte verdichteten, gab es zwar immer noch keine
gemeinsamen Glamourauftritte, dafür aber bebilderte Berichte über eine
moderne, sozial engagierte Patchwork-Lebensgemeinschaft. Anfang
Dezember ließ Pitt dann bekannt geben, er wolle Jolies Adoptivkinder,
den vierjährigen Maddox aus Kambodscha und die einjährige Zahara aus
Äthiopien, mit adoptieren. Pitts Kinderwunsch soll schon bei seiner
Trennung von Jennifer Aniston mitgespielt haben. Im Dezember 2004 sagte
er in einem Interview, er wolle unbedingt Kinder haben. Einen Monat
später gaben Pitt und Aniston nach vierjähriger Ehe ihre Trennung
bekannt, seit Oktober sind sie geschieden.

«Sixpack-Pitt» hatte schon immer ein gesteigertes Interesse an seinen
Filmpartnerinnen. 1987 verliebte er sich während einer Gastrolle bei
«Dallas» in Shalane McCall. Zwei Jahre später wurde aus einer
Zusammenarbeit mit Robin Givens, der Ex-Frau des Schwergewichtsboxers
Mike Tyson, eine sechsmonatige Beziehung. Mit Juliette Lewis, seiner
Partnerin aus «Too Young To Die?» (1990), war er drei Jahre zusammen.
Mit Julia Ormond soll ihn während der Dreharbeiten zu «Legenden der
Leidenschaft»  ebenfalls mehr als ein Arbeitsverhältnis verbunden haben.                                                                                                                         

Das oscarprämierte «Bad Girl» Jolie konzentriert sich bei der
Partnersuche ebenfalls seit jeher auf Berufskollegen. Die
Schauspielertochter mit irokesischen Wurzeln war bisher mit den
Kollegen Billy Bob Thornton und Jonny Lee Miller verheiratet,
kommt nach eigenen Worten aber auch «bestens allein zurecht». Zurzeit
dreht die Action-Heldin («Tomb Raider») mit Matt Damon in der
Dominikanischen Republik. Und Jennifer Aniston? «Es gehört nicht zu i
hren Gepflogenheiten, das Privatleben anderer Leute zu kommentieren.»
Mehr wollte ihr Sprecher dazu nicht sagen.

Quelle: www.frankenpost.de
 










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